Hallo Freunde, ich weiß nicht wieso, aber offensichtlich kann ich jetzt doch wieder Bilder hochladen. Super :) Ich hoffe das bleibt auch so!
In der letzten Woche habe ich ziemlich viel erlebt, ich fange mal beim Samstag, dem 8.Dezember, an. Am Samstag haben Victoria und ich uns mit meiner Freundin Claudia aus Deutschland getroffen und haben die City unsicher gemacht. Zuerst waren wir bei "The Rocks", das ist ein Markt, wo man Souvenirs, Essen und sowas kaufen kann. Bei den Essensständen gab es immer Kostproben, die wir natürlich gerne mitgenommen haben. Es war ganz schön was los, weil jetzt in der Weihnachtszeit natürlich alle beim Christmasshopping auf der Suche nach Geschenken sind.
Danach sind wir über die Harbour Bridge gelaufen, von der aus man einen unglaublich schönen Blick auf das Opera House und über den Hafen hat.
Und dann sind wir zum Opera House gelaufen, von wo aus man einen tollen Blick auf die Harbour Bridge hat. Es war echt krass das alles mal in live zu sehen und zu erleben. Wir waren sogar kurz im Opera House drin und haben uns ein paar Flyer in der Eingangshalle angeguckt.
| das Tower Eye |
Das Wetter am Samstag war einfach bombastisch, das hat es umso komischer gemacht überall die Weihnachtsbäume und -deko zu sehen. Weihnachten im Sommer ist schon ganz schön anders, als man das in Deutschland so gewöhnt ist.
Ich bin dann Samstag Abend mit zu Claudis Gastfamilie gefahren und habe dort übernachtet. Am Sonntag sind wir beiden mit dem Zug zum Symbio Wildlife Park gefahren. Da haben wir das volle Programm australischer Tiere mitgenommen. Zuerst waren da die Koalas, das ist schon ziemlich goldig wie die da in ihrem Baum sitzen und Eukalyptus schnurpsen. Streicheln oder halten konnten wir sie leider nicht.
Im Park gab es einen sogenannten "Kangaroo Walkthrough" - ein Kängurugehege, wo man durchlaufen kann und die Möglichkeit hat die Tiere zu füttern und zu streicheln. Ich hatte ja in Darwin schonmal Kängurus von der Ferne gesehen, aber so hautnah war das natürlich was ganz anderes. Die haben ein unheimlich weiches Fell, sowas süßes aber auch! Ich hätte am liebsten eins in meine Tasche gepackt und mit nach Hause genommen.
Und wir haben dann sogar eins gesehen, was ein Kleines im Beutel hatte!
Die Tigerfütterung war auch ziemlich beeindruckend, denn wir standen praktisch direkt neben dem Tiger hinter einer Glaswand.
Das Futter, was wir noch übrig hatten, haben wir an die Pferde und Ziegen verfüttert.
Wir haben dann noch eine Erdmännchenfütterung gesehen und später eine Reptilienshow, bei der wir einen kleinen Alligator, Schlangen und Eidechsen streicheln konnten.
Und auf dem Heimweg haben wir Kakadus am Wegrand gesehen.
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Am Montag Morgen ging es auf zum Surfcamp, der Treffpunkt war 8:30 Uhr vor einem Hostel in der City. Wir waren ein bisschen früher dort und im Laufe der Zeit kamen immer mehr Leute dazu. Wir hatten vermutet da würden so um die 20 Leute teilnehmen - wir waren letztendlich fast 80! Wir sind dann mit dem Bus ca. 2,5 Stunden Richtung Süden gefahren zu einem Strand namens "Seven Mile Beach". Ihr fragt euch vielleicht wieso wir nicht einfach in Sydney geblieben sind, denn da gibts ja Strand genug. Der Seven Mile Beach ist offenbar ideal geeignet, um Surfen zu lernen, weil man da ziemlich weit ins Meer reinlaufen kann und es nur allmählich tiefer wird. Wir waren dort auf einem Campingplatz, auf dem es einen abgegrenzten Bereich für die Teilnehmer des Surfcamps gab. Dort standen ein paar Bungalows, ein Duschen/Klo- Haus und in der Mitte ein Gemeinschaftsbereich mit Holztischen zum Essen. Wir haben in 6- Mann- Zimmern geschlafen. Es waren erstaunlich viele Deutsche auf dem Camp, sodass wir eigentlich fast die ganze Zeit deutsch reden konnten. Claudia und ich haben mit 2 anderen Deutschen Mädels und 2 Belgierinnen auf einem Zimmer gewohnt. Am Montag Nachmittag hatten wir auch schon unsere erste Surfstunde. Erst hat jeder einen Neoprenanzug bekommen, Sonnencreme drauf und ab zu Strand. Bis zum Anhänger, wo die Surfboards drin waren, mussten wir ca. 10 Minuten laufen, dann wurden die Surfboards ausgeladen und an den Mann gebracht. Bis zum Strand war es nochmal eine kurze Strecke zu laufen, was aber mit den schweren Surfbrettern gar nicht so einfach ist. Geteiltes Leid ist halbes Leid - deswegen haben wir die Surfboards zu zweit getragen. War trotzdem ganz schön anstrengend und schwer. Aber im Laufe der Woche hat man sich dran gewöhnt.
Wir wurden dann nach einer kurzen Erwärmung und Dehnung in Gruppen von ca. 8-10 Leuten aufgeteilt. In meiner Gruppe waren 5 Deutsche, 2 Engländer und 1 Franzose. Der Typ mit dem roten T-shirt auf dem Bild unten ist der Surfcoach unserer Gruppe, Jack. Nach einer kurzen Einführung gings dann auch gleich ab ins Wasser.
Nach ein paar Surfstunden hat es dann auch schon so ein bisschen mit dem Aufstehen auf dem Board geklappt. Ist echt ein cooles Gefühl, wenn man steht und auf der Welle reitet.
Das Essen war sehr gut und weil das Surfen richtig anstrengend und kräftezehrend ist haben wir auch ordentlich reingehauen. Die Portionen waren echt riesig!
Hier mal noch 2 Gruppenfotos:
Abends haben wir immer die Fotos vom Tag angeguckt und es wurde jeden Tag ein Video zusammengeschnitten. Die Videos gibts bei Youtube. Und es gibt ein Video von der ganzen Woche zusammengefasst ->
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=GbTwY5CRht8







Jealous... just jealous!
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